Zurück mit Grünkohlchips

oder Kale Chips. Für mich bleibt Grünkohl einfach Grünkohl. Und nach langer Pause ist dieser Blog auch wieder lebendig.

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Sind ja total in und wie ich finde, doch ein wenig teuer. Deshalb selbstgemacht, was für uns natürlich eine gute Gelegenheit war, den reichlich geernteten Kohl zu verarbeiten. Der wird einfach nur gründlich!!! gewaschen und vom dicken Stängel gezupft. Dann mit Sojasauce, ein wenig Olivenöl, Salz , Cayennepfeffer und Paprika massiert. Also eher durchgewalkt. Vorsicht mit der Sojasauce, die ist sehr salzig und man kann sie auch weglassen oder durch etwas milderes ersetzten. Insgesamt hat ein kleiner TL für eine Salatschüssel voll Kohlblätter ausgereicht. Diese lose auf einem Backblech verteilen und bei ca. 200° C in den vorgeheizten Backofen. Dann einfach warten bis sie knusprig sind. Das kann je nach Ofen sehr schnell gehen, ich bin lieber gleich daneben stehen geblieben. Wir haben sie dann einfach am gleichen Abend beim Fussball hören geknabbert, wenn Reste bleiben kann man sie auch nochmal kurz aufbacken. In diesem Fall bin ich mal im Trend, statt knapp daran vorbei. Das mit den Trends ist auch einer der Gründe für diese Blogpause gewesen. Wer mag kann ein Stück runterscrollen und meine Erklärung dazu lesen. Allen anderen wünsche ich einen schönen Freutag .

 

Die Blogpause

ist im Grunde recht schnell erklärt. Es war mir zuviel von allem. Andauernd irgendein „neuer “ Trend, Stoff, Schnittmuster, Kochstil. XXX, den dann alle unbedingt nachmachen, mitmachen, ausprobieren müssen. Ich habe mich ertappt wie mir das Surfen immer weniger Spaß gemacht und eher frustriert hat. Weil vieles so unglaublich gehypte meiner Meinung nach einfach eben nicht gut, innovativ oder schlicht und einfach dogmatisch rüber kam. Es gibt nicht nur eine Kürbissuppe, Kochtopf, Taschenschnittmuster, Ernährungs- oder Erziehungsform. Aber wenn viele Menschen da mitmachen wollen, dann habe ich das zu akzeptieren. Und genau das war wohl das eigentliche Problem. Ich werde mich nicht mehr über so etwas ärgern oder mich fragen, was für seltsame Prioritäten Menschen setzen, denn umgedreht bin ich wohl mindestens genauso iritierend. Und genauso wird jetzt auch dieser Blog weiter geführt. Denn, nicht jeder Fußballfan isst Kale Chips!

Die Decke des Grauens

oder wie ich mit dem Fleece so eine Art Frieden schloß. Manchmal hat man ja eine Idee im Kopf und denkt sich nichts weiter dabei. Zwei Meter blauer Kuschelfleece + zwei Meter günstig erstandene Baumwolle= durchgesteppte, hübsche, kuschelige Sofadecke. Soweit die Theorie. In der Praxis entpuppte sich der Fleece als äußerst stretchig und nicht willig sich in irgendeiner Richtung der Nadel unterzuordnen. Nach mehrmaligem Trennen und gefährlich nah an der Frusttoleranzgrenze habe ich dann einfach die Ränder “ zusammengetackert“, gewendet und den verzogenen Überschuß in eine Art Bewegungsfalte gelegt und zusammen mit der Handnaht geschlossen.Das ist nicht so schön wie gedacht, aber ich kann damit leben.

 

Jpeg

Decke des Grauens

Nun liegt sie auf dem Sofa und die kleine Katze oben drauf.

Die Decke wandert jetzt zum RUMS und ich schone weiter meine verbrühten Finger,aber das ist eine andere Geschichte-nur soviel: wenn die Kürbissuppe zurückschlägt und sich gebärdet wie ein isländischer Vulkan ! Finger weg! Sollte man aber so langsam sein wie ich, sind diese „Aqua“-Pflaster aus dem Drogeriemarkt wirklich empfehlenswert.

Das WE-Wetter soll ja ganz schön werden, also genießt es.

Alles Liebe Jenny