Babydecke

Das kleine Patenkind ist zwar noch gemütlich in der Bauchhöhle, aber man sollte schließlich vorbereitet sein.

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Sternendecke

Ich muß allerdings zugeben, dass es nicht von Anfang an als Babyprojekt geplant war. Da ich aber  keine Muße, Affenarme , Muskelkraft und Geduld mehr hatte und die freudige Nachricht ins Haus flatterte, habe ich kurz entschlossen abgekettet. Grün ist sowieso meine bevorzugte Babyfarbe. Gestrickt aus der Mitte heraus auf Rundstricknadeln, ist ja eh am Bequemsten. Jetzt muss sie nur noch gewaschen und gespannt werden, eine eher ungeliebte Aufgabe. Erstmal geht es aber zum Creadienstag.

Ich wünsche allen eine schöne Woche

Jenny

 

 

 

Zurück mit Grünkohlchips

oder Kale Chips. Für mich bleibt Grünkohl einfach Grünkohl. Und nach langer Pause ist dieser Blog auch wieder lebendig.

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Sind ja total in und wie ich finde, doch ein wenig teuer. Deshalb selbstgemacht, was für uns natürlich eine gute Gelegenheit war, den reichlich geernteten Kohl zu verarbeiten. Der wird einfach nur gründlich!!! gewaschen und vom dicken Stängel gezupft. Dann mit Sojasauce, ein wenig Olivenöl, Salz , Cayennepfeffer und Paprika massiert. Also eher durchgewalkt. Vorsicht mit der Sojasauce, die ist sehr salzig und man kann sie auch weglassen oder durch etwas milderes ersetzten. Insgesamt hat ein kleiner TL für eine Salatschüssel voll Kohlblätter ausgereicht. Diese lose auf einem Backblech verteilen und bei ca. 200° C in den vorgeheizten Backofen. Dann einfach warten bis sie knusprig sind. Das kann je nach Ofen sehr schnell gehen, ich bin lieber gleich daneben stehen geblieben. Wir haben sie dann einfach am gleichen Abend beim Fussball hören geknabbert, wenn Reste bleiben kann man sie auch nochmal kurz aufbacken. In diesem Fall bin ich mal im Trend, statt knapp daran vorbei. Das mit den Trends ist auch einer der Gründe für diese Blogpause gewesen. Wer mag kann ein Stück runterscrollen und meine Erklärung dazu lesen. Allen anderen wünsche ich einen schönen Freutag .

 

Die Blogpause

ist im Grunde recht schnell erklärt. Es war mir zuviel von allem. Andauernd irgendein „neuer “ Trend, Stoff, Schnittmuster, Kochstil. XXX, den dann alle unbedingt nachmachen, mitmachen, ausprobieren müssen. Ich habe mich ertappt wie mir das Surfen immer weniger Spaß gemacht und eher frustriert hat. Weil vieles so unglaublich gehypte meiner Meinung nach einfach eben nicht gut, innovativ oder schlicht und einfach dogmatisch rüber kam. Es gibt nicht nur eine Kürbissuppe, Kochtopf, Taschenschnittmuster, Ernährungs- oder Erziehungsform. Aber wenn viele Menschen da mitmachen wollen, dann habe ich das zu akzeptieren. Und genau das war wohl das eigentliche Problem. Ich werde mich nicht mehr über so etwas ärgern oder mich fragen, was für seltsame Prioritäten Menschen setzen, denn umgedreht bin ich wohl mindestens genauso iritierend. Und genauso wird jetzt auch dieser Blog weiter geführt. Denn, nicht jeder Fußballfan isst Kale Chips!

Upcycling Kissen…

…aus alten Hemden. Wir haben ausgeräumt und dabei sind einige sehr gewagte Karos aufgetaucht. Ein Großteil davon wird zu einer Kuscheldecke, aber die Grünkombis haben sich in  zwei Kissenhüllen vernähen lassen. Die Rückseiten bestehen aus einem Fleecerest in „türkis“.

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Bodenkissen

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Katze mit Kissen

Die alten Bezüge waren sogar noch scheußlicher, insofern eine deutliche Verbesserung und anscheinend bequem. Ein Stück der Knopfleiste habe ich für einen abknöpfbaren Griff verwendet und ansonsten Pi mal Daumen gearbeitet. Die Kissen wandern nun zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday.

Alles Liebe Jenny

 

Vegane Resteverwertung…

Die weißen Bohnen mußten mal weg. Also habe ich sie gestern eingeweicht und heute im Schnellkochtopf gekocht – und zwar zu lange. Die nicht so matschigen für einen Eintopf aussortiert und den Rest zerdrückt – etwa 200g. Das war mir aber zu langweillig und deshalb im Gemüsefach geschaut. Da liegt noch sehr viel Rote Beete, die wir aus Dänemark mitgebracht haben. Ein Eldorado  der Wurzelgemüse (leider auch des Schweinefleisches, aber das ist ja die eigene Entscheidung), das ich gerne genutzt habe. Noch schnell die wundervolle Knolle gedämpft (so ca. 220g), mit den Bohnen gemischt und etwa 2 El Leinöl untergerührt. Dann mit dem Pürierstab rübergehuscht und abschließend mit Salz und Pfeffer gewürzt.

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Aufstrich

Fotografiert auf unserer Anzuchtstation am Fenster. Kommentar des Ehemannes:

„Ein Fotoblog wird das wohl nicht mehr.“ Ist wirklich nicht meins mit dem Fotografieren. Fotos kann man ja auch nicht essen.

Der Aufstrich wandert zum Creadienstag

Yogamatte- wasserfest

zumindest geschützt. Meine Matte macht bald wieder „Ausflüge“ nach draußen und brauchte daher eine Hülle.

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Die Hülle ist aus einem laminierten Textilstoff, den ich mal relativ günstig gekauft habe, und der seitdem brav auf seine Bestimmung gewartet hat. Oben ein einfacher Kordeldurchzug mit Stopper. Groß versäubert werden muß Dank des Materials nicht, da genügt die Zackenschere. Das Gummiband ist von meiner Matte und paßt perfekt. Gemessen und genäht mit Lineal und Kreisschneider. Mit einem Teflonfuß wäre das Nähen sicher leichter gewesen, aber so ging es auch und wenn mir nicht einer vor die Füße fällt, brauche ich auch erstmal keinen.

Die Hülle geht zum Creadienstag– da sind schon viele schöne Ideen zu sehen

Alles Liebe Jenny

Vegane Woche Tag 7- Danke mit Nudeln

…vielleicht ein hübscher Buchtitel? Nein, aber kann ja noch werden. Ich möchte mich bei allen lieben Besuchern und „Likern“ ganz wahnsinnig bedanken-es hat mich sehr motiviert, eure Klicks zu sehen. Das Kochen oder Zubereiten macht dann noch mehr Spaß- und irgendwann bekomme ich das mit den Fotos auch hin, ich werde üben! Heute zum Abschluß ein Bild unserer Nudelpfanne:

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Gemüse Nudeln

Wie immer das „heilige“ Quartett aus Zwiebeln, Chilli, Knoblauch und Ingwer anbraten und dazu Pak Choi, Karotten und Pilze- mit Sojasauce (immer die Zutatenliste studieren, in vielen ist Fischeiweiß) abschmecken und die vorgekochten Nudeln ( wieder Rückseite beachten, keine Eiernudeln) hinein -fertig. Sehr lecker sind dann dazu kross gebratene Sojastreifen ( auf dem Foto noch nicht dabei, da leider noch in der Pfanne). Ein  schnelles Essen, das auch am nächsten Tag noch problemlos als Mittag mitgenommen werden kann.

Fazit: Es hat mir Spaß gemacht, eine Woche lang unser Essen  zu zeigen, und sich noch etwas mehr damit zu beschäftigen. Ich werde es auf jeden Fall noch einmal machen.

In Berlin ist es in der Regel kein Problem, etwas veganes zu bekommen, wenn nichts geht, dann Falafel. Aber in vielen Gegenden ist es sicher nicht so einfach und oft ist es auch unangenehm, in eine Imbißbude oder Restaurant zu gehen, in denen Fleisch deutlich präsentiert wird. Aber nicht entmutigen lassen, aus welchen Gründen man  tierische Produkte von seinem Speiseplan streicht ( Verzicht klingt sehr nach Märtyrertum) , ob alles oder nur einen Teil ist eine persönliche Entscheidung, die man zwar erklären kann , aber nicht rechtfertigen muss. Nach meiner Erfahrung ist machen, also kochen und probieren lassen viel überzeugender als lange Reden halten.

Vielen lieben Dank und alles Liebe

Jenny